Töpferalltag

Ein Tag in Dašas Leben als Keramikerin

Begleite Daša durch ihren Tag und erfahre mehr über ihre Lebens- und Arbeitsweise.

von
Verena Schmied
7.9.2021

Interview mit Daša Kogoj:

Um 6:20 Uhr morgens macht sich mein Hund Max gewöhnlich bemerkbar. Witzigerweise will er nicht nach draußen, sondern erstmal Futter – das ist natürlich viel wichtiger. Außerdem ist Max jetzt schon etwas älter und mag keine wirklich langen Spaziergänge mehr. Danach geht's ab in mein Studio, das sich in der ehemaligen Garage meines Elternhauses befindet.

Dašas Töpferstudio

Zum "Schock" meiner Eltern komme ich jeden Tag um 8 Uhr morgens hierher. Ich versuche, einen normalen Arbeitstag zu planen und mich an einen geregelten Ablauf zu halten. Wenn ich Aufträge habe, beginne ich mit dem Drehen der Tassen, Becher, Schüsseln oder Teller.

Danach müssen meine Produkte trocknen. Wenn es ein schöner Sommertag ist, stelle ich die Sachen nach draußen, damit sie etwas schneller trocknen, was bei großen Teilen nicht immer das Beste ist. Denn große Sachen müssen langsam trocknen. Aber mit kleineren Teilen ist das kein Problem. Dennoch darf es nicht im direkten Sonnenlicht stehen, denn dann trocknet es sehr schnell und verformt sich auch. Danach ist das Trimmen an der Reihe, das Anbringen der Henkel und, zum Schluss, stemple ich noch mein Logo drauf.

So schön Daša beim Abdrehen eines Bechers zuzusehen

Der nächste Schritt ist das erste Brennen. Normalerweise brenne ich am Wochenende, weil dann die Stromkosten niedriger sind. Denn ein 19-Ampere-Ofen hat schon einen etwas höheren Stromverbrauch. Es sind nicht jedes Mal Hunderte von Euros, aber wenn man alle Kosten zusammenzählt, die bei der Herstellung von Keramik anfallen, kann schon etwas zusammenkommen. Jedenfalls gebe ich die Keramiken in den Ofen, oder wenn ich glasiere, entferne ich zuerst noch unschöne Tonreste, die manchmal am Boden kleben. Dann schleife ich sie noch ab, damit alles glatt ist. Das ist mir sehr wichtig. Nachdem alles erledigt ist, ist es später Nachmittag. Grundsätzlich versuche ich, nicht mehr als 6-7 Stunden zu arbeiten, weil töpfern körperlich anstrengend ist. Am Ende des Tages fahre ich wieder nach Hause nach Ljubljana, das rund 25 Minuten mit dem Auto entfernt ist.

Daša beim Entladen des Ofens nach dem Glasurbrand

Am Wochenende versuche ich wirklich, nicht zu arbeiten und mir frei zu nehmen. Ich denke, das ist wichtig. Auch wenn Töpfern etwas ist, das ich wirklich liebe. Etwas ist, über das ich mich jeden Tag freue. Was auch nicht jeder von seinem Job behaupten kann. Aber obwohl ich meine Arbeit liebe, liebe ich auch meine Freizeit. Und ich liebe es, Zeit zu haben, einfach nichts zu tun, Rad zu fahren oder mit Max im Wald spazieren zu gehen.

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