Töpferalltag

Ein Tag in Dejas Leben als Keramikerin

„Slow living“ – wie diese Lebensphilosophie Dejas Tag positiv beeinflusst

von
Verena Schmied
24.8.2021

Interview mit Deja Hauptman:

In all den Jahren habe ich bemerkt, dass ich mehr auf meinen Geist und Körper hören muss. Vielleicht kann man es „slow living“ nennen. Mir ist wichtig, Zeit in der Natur zu verbringen, es langsam anzugehen, mich öfter zu entspannen und nicht jeden Tag acht Stunden oder noch mehr zu arbeiten. Das ist meine Lebensweise, die mich glücklich macht.

Dejas süße Hündin "Candy" genießt die Aussicht

Jeden Morgen genieße ich meine Tasse Tee. Ich liebe es, zu meditieren, Yoga zu machen, spazieren zu gehen und mit meiner Hündin "Candy" zu spielen. Allgemein beeinflusst die Natur mich und meine Arbeit sehr stark. Viele meiner Ideen kommen aus der Natur oder sind von ihr inspiriert. In der Natur kann ich meinen Gefühlen freien Lauf lassen, einfach loslassen und dort fühle ich mich frei. Wenn ich im Sommer durch den Wald spaziere, ziehe ich meine Schuhe aus und laufe barfuß. So kann ich den Boden und all die schönen Naturmaterialien wirklich spüren: den Boden, die Erde, die Wurzeln. Und irgendwie ist es mit der Arbeit mit Ton dasselbe Gefühl – ein Gefühl von Freiheit und das ist einfach toll. Diese Natürlichkeit, die rauen und reinen Oberflächen und Formen, versuche ich, auf meine Keramik zu übertragen. Über meine Produkt zu transportieren.

Alles, was ich töpfere, ist von der Natur inspiriert: von der Erde, den Felsen, den Wurzeln, den Blättern, den Bäumen. Alles fließt in meine Arbeit mit ein. Nachdem ich draußen Energie getankt habe, koche ich - was ich auch liebe - und den Rest des Tages verbringe ich in meinem Studio. Normalerweise versuche ich, am späten Nachmittag fertig zu werden, weil ich kein Nachtmensch, keine „Nachteule“ bin.

Handgemachte Keramik von Deja

Zeitmanagement zählt nicht zu meinen Stärken, das muss ich wirklich zugeben... So muss ich in der Regel länger arbeiten als geplant und auch an den Wochenenden. Auch, wenn zum Beispiel, meine Töpferkurse stattfinden.

Töpfern zu unterrichten oder zu lehren, bedeutet für mich, Glück und Freude zu verbreiten. Es ist so schön zu sehen, wie die Teilnehmer*innen die Arbeit mit dem Material Ton begeistert. Und das Lächeln in den Gesichtern nach dem Workshop sind für mich eine wahre Freude.

Hands on: Dejas Töpferkurse

Aufgrund der Tatsache, dass ich tagsüber weniger arbeite, ist das Arbeiten am Wochenende aber überhaupt kein Problem für mich. So habe ich meine eigene Lebens- und Arbeitsphilosophie und eine Work-Life-Balance gefunden, die für mich persönlich super funktioniert und mich glücklich macht.

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