Töpferalltag

Ein Tag in Mathildes Leben als Keramikerin

Mathilde startet zu allererst mit einer morgendlichen Radtour. Wie ihr Tag im eigenen Atelier sonst noch aussieht, berichtet sie hier...

von
Verena Schmied
24.8.2021

Interview mit Mathilde Pointeau:

Morgens fahre ich mit dem Fahrrad ins Studio. Ich liebe es einfach, durch Berlin zu radeln. Nachdem ich die Türen zum Atelier aufgesperrt habe, schaue ich, was auf meinem Tagesplan steht. Ganz oben eigentlich immer Social Media, was mittlerweile echt wichtig für mich ist. Also beginne ich mit dem Posten von Fotos und Videos auf Instagram & Co., bevor’s mit dem Töpfern los geht.

Ich arbeite mit zwei Techniken: der Platten- und Drehscheibentechnik. Bei der Plattentechnik forme ich Keramiken, zum Beispiel Teller, mit der Hand und damit ich diese Stücke später am Tag wieder weiter bearbeiten kann, ist das meine erste Aufgabe. Während der Ton trocknet, setze ich mich an die Töpferscheibe.

Mathilde beim Töpfern auf der Drehscheibe

Zwischendurch schauen immer mal wieder meine lieben Nachbarn vorbei oder Kunden kommen ins Töpferstudio, was gleichzeitig mein Shop ist. Diese Besuche finde ich total super, denn ich mag es, mich mit Menschen auszutauschen und zu unterhalten. Das ist das Schöne an meinem neuen, eigenen Studio. Eigentlich passiert ständig etwas Neues. Entweder lerne ich jemand Neues kennen oder ich arbeite an neuen Projekten. Das gefällt mir wirklich sehr.

Die Besuche haben noch einen Vorteil: Manchmal vergesse ich Pausen einzulegen, wenn ich voll im „Flow“ und voller Motivation und Tatendrang bin.

Easy Peasy Tassen vor dem Glasieren

Und so vergeht der Tag und plötzlich ist es Abend. Da kommt es schon mal vor, dass ich nicht alles Geplante an einem Tag zu Ende bringe. Aber so bin ich einfach und das ist okay so. Meine letzte Tagesaufgabe lautet putzen, putzen, putzen, denn Töpfern verursacht einiges Staub und Schmutz. Auch teile ich mir das Studio mit anderen und mir ist die Gesundheit aller wichtig. Deshalb verlasse ich alles so sauber wie möglich. Zu guter Letzt schließe ich ab, schwinge mich auf mein Fahrrad und freue mich auf alles, was der nächste Tag bringt.

Mathilde beim Öffnen des Brennofens

An den Wochenenden versuche ich mir, so oft wie möglich frei zu nehmen. Es hängt davon ab, was ich zu tun habe. Da meine Kursteilnehmer*innen unter der Woche arbeiten, ist es für sie einfacher, am Samstag zu kommen (Anmerkung Verena: Corona-bedingt finden derzeit leider keine Kurse statt).

Ich plane einfach flexibel und so, wie ich Lust habe. Wenn ich mir meine Wochenenden unter der Woche nehmen will, dann ist das kein Problem. So kann ich außerdem mehr Zeit mit meinem Freund Max verbringen.

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