Portraits

Daša's große Leidenschaften: Ton und Hunde

Wir sprachen mit Daša Kogoj über ihren Werdegang zur Keramikerin und ihrer Liebe zu Hunden

von
Verena Schmied
24.8.2021

Interview mit Daša Kogoj:

Über mich

Mein Name ist Daša Kogoj, ich lebe in Slowenien und bin Keramikerin. Schon während meiner Schulzeit habe ich mit Töpfern angefangen - da war ich gerade mal 15 Jahre alt. Danach ging ich an die Universität, um Politikwissenschaft zu studieren. Was offensichtlich nichts mit Töpferei zu tun hatte. Nebenher habe ich aber immer weiter getöpfert. Im zweiten Jahr meines Studiums wurde mir klar, dass ich weder in der Politik noch Politikwissenschaft arbeiten wollte. Für mich war Politik wirklich schmutzig und auch sehr manipulativ. Obwohl ich mich für den theoretischen Teil interessierte, entschied ich mich, später nicht in diesem Bereich zu arbeiten. Nichtsdestotrotz habe ich den Master-Abschluss gemacht und natürlich habe immer noch ein gewisses Interesse an Politik, aber eben nicht auf beruflicher Ebene.

Daša Kogoj @dasaspottery

Max: mein lieber, tierischer Begleiter

Ich wurde in eine Familie mit Hunden hinein geboren. Zuerst hatten wir einen Pudel, dann einen Irish Setter und einen Beagle. Für mich war also klar, dass ich eines Tages meinen eigenen Hund haben wollte. Mein Ex-Partner und ich wollten einen deutschen Jagdhund, entweder einen Dobermann oder Boxer. Aber unsere Wahl fiel schlussendlich auf einen süßen deutschen Boxer, den wir Max nannten.

Max ist jetzt schon eine lange Zeit bei mir und er wird dieses Jahr acht Jahre alt. Am 1. April. Ich sage immer, er ist mein Aprilscherz. Er ist einfach ein großartiger Beobachter und wirklich geduldig. Er sieht, wie ich mich verhalte: Bin ich aktiv, ist er aktiv. Oder bin ich eher passiv, zum Beispiel, wenn ich an der Drehscheibe sitze, ist er auch passiver und liegt brav in seinem Bett. Er ist sehr lieb und überhaupt nicht anspruchsvoll.

Daša Kogoj und ihr tierischer Begleiter Max

Wie ich gelernt habe, Dinge aus Ton zu erschaffen: mein Weg zur Keramikerin

Ich habe mit Töpfern angefangen, als ich 15 Jahre alt war. Meine Mutter erzählte mir von einem slowenischen Keramiker namens Urban Magušar. Sie wusste, dass ich mich für die Töpferei interessierte, und ermutigte mich, es auszuprobieren. Was ich auch tat. Und so fing alles an.

Mein erster Lehrer hieß Urban und er machte das wirklich gut. Er hat viel darauf Wert gelegt, uns die Grundlagen zu vermitteln. Im Sinne des klassischen griechischen und römischen Stils - wie z.B. Amphoren gemacht werden.

Als ich anfing zu lernen, haben wir mit Aufbautechnik begonnen. Wir formten Tonwülste, und bauten diese, Runde für Runde, Schicht für Schicht zu einer großen Vase zusammen. Auf diese Weise hat uns Urban beigebracht, ein Gefühl für Ton zu bekommen. Wie er sich bewegt, wie er sich zusammenfügt, wie er mit den Händen reagiert, was passiert, wenn die Hände zu trocken oder zu nass sind. Ich glaube, nur durch Erfahrung und Übung lernt man, wie sich Ton verhält.

Ich besuchte Urbans Kurse fünf Jahre lang, jeden Donnerstag, einmal pro Woche. Als Urban aufhörte, Kurse in Ljubljana zu geben, nahm ich weiterhin an den Kursen von Ines Kovačič teil, die ich 10 Jahre lang besuchte. Und auch heute noch ist Ines eine sehr gute Freundin.

Was den theoretischen Teil betrifft, muss ich zugeben, dass ich über all die Jahre nie ein wirklich starkes Bedürfnis verspürte, mich hier umfassend weiterzubilden. Ich habe nie Hunderte von Büchern über das Töpfern gelesen. Obwohl ich sehr gerne Bücher über Töpferinnen und Töpfer lese. Und ich habe auch einige Bücher, die sich mit Techniken und Glasurrezepten beschäftigen. Aber ich habe nie großartig das Bedürfnis verspürt, die Theorie großartig auszubauen. Ich schätze, ich habe mir über die Jahre selbst mein Wissen angeeignet - indem ich immer und immer wieder mit dem Material Ton geübt und einiges ausprobiert habe. So habe ich mir mein jetziges Wissen angeeignet. Heute ist die Haupttechnik, mit der ich meine Keramiken herstelle, das Drehen auf der Töpferscheibe.

Daydream Tasse

Wie ich meine Keramiken beschreiben würde...

Ich mag es, wenn meine Keramik fein, praktisch, aber gleichzeitig auch einfach ist. Ein bisschen „hygge" eben. Außerdem sind mir Schlichtheit und Funktionalität sehr wichtig.

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