Creativity

Daša's love for pottery and how clay helps her to express herself

Kreativität

Daša's Liebe zur Töpferei und wie Ton ihr hilft, sich auszudrücken

How clay can influence your feelings? Your behaviour? Daša told us what clay does with you
Wie beeinflusst Ton deine Gefühle? Dein Verhalten? Daša erzählte uns, was Ton mit ihr macht
by
Verena Schmied
Sep 18, 2020

Interview with Daša Kogoj:

My love for pottery

Pottery is more than just making things to me. I guess, in a way, it’s also to each his own. For me, clay is a good medium to work with. It gives you energy. It maybe takes bad energy away. It’s a good way to express yourself. I don’t think of it as just producing but also like - it might sounds weird - but taking something that is inside me putting it into a form. But I am very utilitarian. For me, it really has to function. So it is a lot of product making and I need it to be product-like. But more important: It’s something inside me and I try to put it into a form.

Interview mit Daša Kogoj:

Meine Liebe zur Töpferei

Töpfern ist mehr für mich, als nur Dinge zu produzieren. Für mich ist Ton einfach ein toller Werkstoff. Er gibt mir Energie. Er entfernt schlechte Energie. Er hilft mir, mich auszudrücken. Ich betrachte es nicht nur als Material, sondern auch als - es mag vielleicht komisch klingen - etwas zu nehmen, das in mir ist, und es in eine Form zu bringen. Aber ich bin sehr zweckorientiert. Für mich müssen meine Werke auch eine Funktion erfüllen. Es geht also um die Herstellung eines Produktes und etwas in mir, dem ich versuche, eine Form zu geben oder es in eine Form zu bringen.

Clay knows when you’re not okay.

If you’re very anxious or nervous and you try to rush, clay is not going to play with you. It’s gonna push back. Remember when you are centering the clay. When you have ball of clay and you make it centered on the wheel. If you are not relaxed to some degree, it’s gonna push back. It’s gonna become even more off-centered. You need to be gentle and firm at the same time to make it work your way. And you just can’t be gentle if you are anxious. When you are anxious you are like agitated. Just don’t argue with clay. In a way you need to listen to it. You need to follow its instructions. You have to be in the mood. I mean clay has its own rules. For example, if the mugs you are making are at a certain humidity and you are supposed to be attaching the handles, it is not the question of feeling it or not. You just have to do it. You have to calm yourself down. You know, usually I talk to myself loudly. I guess weird for some people but I just tell myself: „Okay, Daša, relax! You’re going to mess everything up, if you don’t relax. Just take it slow. Easy. Be gentle and then it kind of works out.“

Ton spürt, wenn es dir nicht gut geht.

Wenn du sehr ängstlich, nervös oder in Eile bist, wird Ton nicht mitspielen. Zum Beispiel beim Zentrieren des Tonklumpens auf der Töpferscheibe. Wenn du nicht zu einem gewissen Grad entspannt bist, wird er sich „wehren“. Es wird nie mittig zentriert werden. Man muss gleichzeitig sanft und bestimmt sein, damit es funktioniert. Und man kann nicht sanft sein, wenn man ängstlich ist. Da ist man eher aufgewühlt. Mit Ton zu diskutieren, bringt einfach nichts. In gewisser Weise muss man ihm zuhören. Man muss seine Anweisungen befolgen. Ton hat seine eigenen Regeln. Und Ton muss einfach bei einer gewissen Feuchtigkeit verarbeitet werden. Und wenn, zum Beispiel, die Henkel anzubringen sind, geht es nicht darum, ob man sich danach fühlt oder nicht. Man muss es einfach tun. Man muss sich selbst beruhigen. Normalerweise rede ich laut mit mir selbst. Ich schätze, für manche Leute ist das komisch, aber ich sage es mir einfach selbst vor: "Okay, Daša, entspann’ dich! Du bringst alles durcheinander, wenn du dich nicht beruhigst. Lass’ es einfach langsam angehen. Langsam. Sei behutsam und dann klappt es!“

Pottery is everywhere. In my heart and in my mind.

The reason why I chose to do it is because I want to do it. I love doing this and I don’t want to waste my time doing anything else instead of doing pottery. Pottery is also relaxing for me. But there is no deeper reason for it. It is like: When you fall in love with someone you can’t say what’s the reason. You just fell in love and there is not one thing that you can touch. It just happened. I guess, I have this need to do pottery. Even when I am on vacation. When I see something that I like. Like a mug, or cup or maybe a total different object that reminds me of something that I could make. That’s when I think: „Oh gosh, what if I could have my wheel and try to throw this right now!“ So, yes, I would say: Pottery is everywhere. In my heart and in my mind. Not all the time but mostly.

Die Liebe zur Töpferkunst ist überall. In meinem Herzen und in meinen Gedanken.

Der Grund, warum ich mich dafür entschieden habe, ist, dass ich einfach ausschließlich töpfern möchte. Ich liebe es und möchte meine Zeit nicht mit etwas anderem verschwenden. Töpfern ist für mich auch entspannend. Aber es gibt keinen tieferen Grund dafür. Wenn man sich in jemanden verliebt, kann man auch nicht sagen, was der Grund dafür ist. Man hat sich einfach verliebt und es gibt nicht die eine Sache. Es ist einfach passiert. Ich schätze, ich habe einfach dieses Bedürfnis zu töpfern. Auch wenn ich im Urlaub bin. Wenn ich etwas sehe, das mir gefällt. Wie einen Becher, eine Tasse oder vielleicht ein ganz anderes Objekt, das mich an etwas erinnert, das ich machen könnte. Dann denke ich: "Oh, hätte ich nur meine Töpferscheibe dabei, dann würde ich es sofort ausprobieren!“ Ich würde schon behaupten, dass die Liebe zur Töpferei immer ein Teil von mir ist. In meinem Herzen und in meinen Gedanken. Nicht die ganze Zeit, aber meistens.

There is a love between me and pottery. I like to create. And producing is a part of creating.

I decided to become a ceramist not only to produce but to express myself. I like producing – also bigger quantities. A friend recently asked me: „How can you make 20 of the same mugs? Isn’t that boring?“ It is not, actually. It is good to see if you are capable of making 20 cups that look not 100 % the same but 90 % the same. There is a love between me and pottery. I like to create. And producing is a part of creating.

Ich liebe die Töpferei. Ich liebe es, etwas zu kreieren. Und das Produzieren ist ein Teil des Schaffens.

Ich beschloss, Keramikerin zu werden, nicht nur um etwas zu produzieren, sondern um mich auszudrücken. Ich produziere gerne und es macht mir auch nichts aus, größere Mengen zu produzieren. Eine Freundin fragte mich kürzlich: "Wie kann man 20 Mal ein- und dieselbe Tasse herstellen? Ist das nicht langweilig?" Eigentlich ist es nie langweilig. Es ist gut zu sehen, ob ich in der Lage bin, 20 Tassen herzustellen, die nicht zu 100 % gleich aussehen, aber zu 90 % gleich sind. Ich liebe die Töpferei. Ich liebe es, etwas zu kreieren. Und das Produzieren ist ein Teil des Schaffens.

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Mindly Ceramics
Daniel Zanger
Austria (Europe)
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