Mathilde Pointeau

Mathilde's love for pottery and how clay has conquered her heart

Mathilde Pointeau

Mathilde's Liebe zur Töpferei und wie Ton ihr Herz eroberte

Since her childhood and during her product design studies Mathilde has always loved to experiment with various materials. But once she discovered clay - something happened inside her.
Schon seit ihrer Kindheit und während des Produktdesigns-Studiums liebte Mathilde es, mit verschiedenen Materialien zu experimentieren. Aber erst die Arbeit mit Ton veränderte sie.
by
Verena Schmied
May 31, 2021

Interview with Mathilde Pointeau:

My love for pottery

Since I was a little girl I always liked to draw and to experiment with different materials. I had a sewing machine and I did any kind of craft. My mind was always full of ideas. I think creativity is inside me since I can remember.

Interview mit Mathilde Pointeau:

Meine Liebe zur Töpferei

Schon als kleines Kind habe ich gerne gezeichnet, mit meiner Nähmaschine und verschiedenen Materialien und Handwerkskünsten experimentiert. Mein Kopf war unentwegt voll von Ideen. Durch das Produktdesign-Studium lernte ich die unterschiedlichsten Materialien kennen, entwarf Modelle und probierte vieles aus. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt: Man hat eine Idee, zeichnet sie schnell, experimentiert und stellt etwas her. Das heisst: Kreativität ist in mir drinnen und durch sie fühle ich mich lebendig. Kreativität ist ein Teil von mir, seitdem ich denken kann.

During my studies of product design it was really nice to be able to focus on thinking and doing research. And I also could create models and projects. That enabled me to experience what was in my mind before which was really pleasant: You got an idea, you draw it quickly, you just experiment and do things. Means: creativity is in my mind all the time. It's something that makes me feel alive! The fact that I was specialized in the food area (new foods habits) made it possible for me to combine designing and experimenting with food, for example chocolate or cheese, and tableware. For me food and nutrition have always been of big importance and this is something that matters to me quite a lot. Nevertheless, it’s nice to be able to work in this field but not in the medicinal parts. To me creating food and tableware are both kind of an art. The food not as something that is essential to live but something that you can play with somehow to create like experience or help you in your daily life with the tableware parts. While studying I also had the chance to experiment with different materials like wood, concrete, iron and textile. Every kind of material was really an experiment which was really nice to discover. And one day I did my first project with clay. I thought: „I would love to learn more about ceramics! One day I will be working with ceramics for sure!“ It's really some kind of a crush.

So I fell in love with this material the day I discovered it.

Als Schwerpunkt im Studium wählte ich den Lebensmittelbereich, genauer gesagt, neue Ernährungsgewohnheiten. Die Themen Lebensmittel und Ernährung haben mich zeitlebens sehr interessiert. Das Studium ermöglichte es mir, mit diesen Themen, außerhalb des medizinischen Bereiches, arbeiten zu können. Für mich ist das Herstellen von Lebensmitteln und Geschirr beides eine Art von Kunst. Beides ist kreative Arbeit. Mithilfe von Geschirr kann ich diese Kreativformen vereinen und Essen gestalten, arrangieren und präsentieren.

Während des Studiums experimentierte ich mit Holz, Beton, Eisen und Textilien. Jedes Material ist wirklich einzigartig und es machte Spaß, es zu entdecken. So kam es, dass ich einmal auch ein Projekt aus Ton machte. Da wurde es mir sofort klar: "Ich möchte mehr über das Töpfern lernen! Eines Tages werde ich ganz sicher mit Ton arbeiten!" Ich konnte gar nicht mehr aufhören, davon zu „schwärmen“.

Ich gestehe: Ich bin verliebt in Ton. Schon seit dem ersten Tag.

Why working with clay is so special to me

Working with clay means working with your hands. Of course, when I do wheel throwing I use a machine too but what I love the most is hand-building. This is creating with your hands only and you really get a connection with this material that you need to listen to. You need to follow its instructions. For example, clay has water inside and if it's too dry or not dry enough, you cannot use it properly. So you really need to have this connection with clay. And I love that you can create any kind of object from one block of clay. You got this organic and regular shape. In my experience I can feel clay more intense with my hands than the other materials I worked with. I don’t find the exact words or a deeper reason: It's like a crush you cannot really explain. You don’t know why it's inside you.

Warum die Arbeit mit Ton für mich so besonders ist

Mit Ton zu arbeiten, bedeutet echte Handarbeit. Und das ist es, was ich daran liebe. Im Unterschied zur Drehscheibentechnik, das Drehen an der Töpferscheibe, bevorzuge ich das sogenannte „Hand-building“ – also die Platten- oder Aufbautechnik ohne Drehscheibe.

Durch das Arbeiten mit den Händen bekommt man eine wirkliche Verbindung zum Material. Doch man muss darauf hören und seine Anweisungen befolgen. Man muss das Gefühl für das Material Ton erst bekommen. Zum Beispiel: Ton enthält Wasser – wenn er zu trocken oder nicht trocken genug ist, kann man ihn nicht richtig verwenden. Man muss also erst verstehen lernen. Was ich noch besonders an Ton finde und liebe, ist, dass man aus einem Tonblock jede erdenkliche Art von Objekt erschaffen kann. Ganz nach eigenen Wünschen. Ton hat mein Herz erobert. Er entfacht in mir ein besonderes, intensives Gefühl. Es ist etwas, das ich mit Worten eigentlich nicht erklären kann…

Mathilde unloading the kiln – Easy Peasy Plate
Mathilde beim Entladen des Ofens – Easy Peasy Teller

Persons and things that inspire me

Certainly my teacher Hélène Morbu. I was attending her workshop and she was talking about pottery with such a contagious intensity. She was so sweet and fun that you could feel how deeply she loves her work. Hélène was my biggest inspiration at the beginning and the one that gave me this feeling and love with ceramics.

Personen und Dinge, die mich inspirieren

Natürlich Hélène Morbu. Ich besuchte ihren Workshop und sie sprach über die Töpferei mit einer so ansteckenden Intensität und Leidenschaft. Man konnte direkt spüren, wie sehr sie ihre Arbeit liebt. Hélène war am Anfang sicherlich meine größte Inspiration und diejenige, die in mir das Gefühl und die Liebe zur Töpferei erweckte.

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