Mathilde Pointeau

Opening her own pottery studio

Mathilde Pointeau

Die Eröffnung ihres eigenen Töpferstudios

Learn more about Mathilde and her journey to opening her own studio.
Erfahre mehr über Mathilde und ihren Weg zum eigenen Studio.
by
Verena Schmied
May 31, 2021

Interview with Mathilde Pointeau, Atelier Hilde:

When I decided to stay in Berlin, it was not clear at all to open up an own studio. It actually wasn't my idea at all. My idea was to find a regular job in a company more or less in the design craft area because I really like doing things with my hands. That kind of job I was looking for. The only thing I actually found was to work for a Berlin ceramist – mostly for the production part and sometimes to give a little help with other tasks. And that was my soft start into the pottery business.

It was only then that I noticed how many people around me had something to do with ceramics: The landlord of my apartment is a ceramist. The friends I met are ceramists. It was these circumstances and encounters that finally made me think more intensively about a career as a ceramist and my own studio.

Interview mit Mathilde Pointeau, Atelier Hilde: 

Als ich mich entschied, in Berlin zu bleiben, war es nicht von vorne herein klar, ein eigenes Atelier zu eröffnen. Zu Beginn war es eigentlich gar nicht meine Absicht. Ich wollte einen „regulären“ Job in einem Unternehmen, welches im Design-Handwerksbereich angesiedelt ist. Mit meinen Händen zu arbeiten und Dinge damit zu erschaffen, mag ich einfach am liebsten und daher ist es mir sehr wichtig. Mit den Unternehmen hatte ich anfangs eher Pech, aber ich fand einen Teilzeitjob bei einer Berliner Keramikerin als Unterstützung in der Produktion und anderen Aufgaben. Und das war mein Soft-Start ins Töpfer-Business.

Dabei fiel mir erst auf, wie viele Menschen rund um mich herum etwas mit Keramik zu tun haben: Der Vermieter meiner Wohnung ist Keramiker. Die Freunde, die ich traf, sind Keramiker. Diese Umstände und Begegnungen waren es schließlich, die mich intensiver über den Beruf als Keramikerin und ein eigenes Studio nachdenken ließen.

As it was a part time job I still got a lot of time for myself. And since I don't like doing nothing I just bought clay and began doing stuff on my own. In addition, I went to different studios and courses to learn more about pottery. In this way, I was able to learn more about the processes and types of production and deepen my knowledge in a very short time. I also started doing markets to see if people like my work.

After some time I just got more and more into it and I realized: „I love this work! It’s super!“ For me, it's really pleasant to make ceramics. It emerged that people like my work that much, that I could start taking orders which also meant to go bigger. Of course, it was a challenge and a lot of questions circled in my head, "Should I really risk it?" In the end, I decided to give the idea a chance. I was and am convinced it can work and I'm still super excited... but I said to myself: „Okay let's try it. Let's start!“

Neben dem Teilzeitjob hatte ich noch ausreichend Zeit für mich und da ich nicht gerne nichts tue, habe ich mir selbst einen Block Ton und Equipment gekauft und einfach losgelegt. Außerdem besuchte ich verschiedene Studios und Kurse, um mehr über das Töpfern zu lernen. So konnte ich in kürzester Zeit mehr über die Prozesse und Herstellungsarten erfahren und mein Wissen vertiefen. Zeitgleich begann ich, auf Märkten auszustellen und zu verkaufen. Schließlich galt es herauszufinden, wie und ob den Menschen meine Arbeit gefällt. Es stellte sich heraus, dass die Menschen meine Arbeit so sehr mögen, dass ich anfangen konnte, Aufträge anzunehmen.

Nicht nur durch diese Bestätigung und Wertschätzung wurde mir klarer: "Ich liebe diese Arbeit! Es ist wirklich so schön, Dinge aus Ton zu kreieren.“ Natürlich war es eine Herausforderung und eine Menge Fragen kreisten in meinem Kopf: "Soll ich es wirklich wagen?“ Schlussendlich entschied ich, der Idee eine Chance zu geben. Ich war und bin überzeugt, es kann funktionieren und bin immer noch super aufgeregt…

Soon after this decision it was clear to me that I will need to have my own studio to be able to produce more and be more flexible. In the beginning, it was very hard to find a place especially with this crazy time happening right now. But I found one I fell in love with. It has enough space, a perfect window and it's huge so I was able to share it with two other super nice girls. I think it's nice that you can talk to others during the day and share or exchange ideas and have a coffee break together. I really like our collaborative studio!

Schon bald nach dieser Entscheidung war klar, dass ich mich um ein eigenes Töpferstudio umschauen muss, um mehr produzieren und flexibler sein zu können. Außerdem braucht es zum Töpfern Ruhe und angenehme Arbeitsbedingungen. Am Anfang war es sehr schwer, einen Platz zu finden, besonders in dieser verrückten „Corona-Zeit“.

Glücklicherweise habe ich ein kleines, feines Plätzchen gefunden, in das ich mich gleich verliebt habe. Mit genügend Platz, einem großen Fenster und der Möglichkeit, es mit anderen zu teilen. Das finde ich schön, denn man kann sich unterhalten und Ideen austauschen und gemeinsam die Kaffee-Pausen verbringen. Momentan teile ich mein Atelier mit zwei super netten Mädels. Ich mag unser gemeinsames Studio sehr!

My dream of being able to live entirely from my passion, I am through my studio a little closer. On top of that, Berlin is a great place to be. People are open and curious. They want to get in touch with nature more and more, meditate, relax and share this lifestyle. Therefore, I think it was a good decision.

In my little shop located in Berlin-Moabit people can come by watch me working, throwing and by the way they can buy my products. So everyone visiting Berlin is warmly welcomed to take a glance inside!

Meinem Traum, zur Gänze von meiner Leidenschaft leben zu können, bin ich durch mein Atelier ein Stück näher gekommen. Berlin bietet sich obendrein super als Standort an. Die Menschen sind offen und neugierig. Sie wollen mehr und mehr mit der Natur in Kontakt treten, meditieren, sich entspannen und dieses Lebensgefühl teilen. Deshalb denke ich, war es eine gute Entscheidung.

In meinem kleinen Laden in Berlin-Moabit könnt ihr vorbeikommen und mir bei der Arbeit, beim Töpfern, zuschauen und nebenbei meine Produkte erwerben. Jeder, der Berlin besucht, ist also herzlich willkommen, einen Blick bei mir hineinzuwerfen!

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