Daša Kogoj

Selbständige Keramikerin zu sein, heißt…

Daša Kogoj

Selbständige Keramikerin zu sein, heißt…

Über die schönen und herausfordernden Seiten in Dašas Leben als Keramikerin.
by
Verena Schmied
May 31, 2021

Interview mit Daša Kogoj:

Alles zu seiner Zeit

2019 habe ich mir den Wunsch, als selbständige Keramikerin zu arbeiten, erfüllt. Obwohl ich seit meinem 15. Lebensjahr töpfere, zuerst hobbymäßig und später nebenberuflich, habe ich sehr lange mit diesem Schritt gewartet. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich selbst und meine Arbeiten wären noch nicht so weit… Umso glücklicher bin ich heute, dass ich es schließlich doch gewagt habe.

Übung macht den Meister

Gerade am Anfang geht es vor allem darum zu lernen, wie sich Ton verhält, sich zusammenfügt, wie er reagiert, was passiert, wenn die Hände zu trocken oder zu nass sind, und vieles mehr… Ton ist ein einzigartiges Material, das seine eigenen Regeln hat. Und das verstehen zu lernen, bedarf einiges an Zeit. Auch, was das Drehen auf der Töpferscheibe betrifft.

Neben Töpferkursen habe ich mir über die Jahre selbst mein Wissen angeeignet, indem ich immer und immer wieder mit dem Material Ton geübt und einiges ausprobiert habe. Ich glaube, nur durch Erfahrung und Übung lernt man das Töpfern wirklich.

Training und Schmerzen inklusive

Töpfern ist eine körperliche Herausforderung. Man sitzt jeden Tag über einen längeren Zeitraum in einer bestimmten Position. Da tut einem manchmal schon der Rücken weh. Auch das Kneten des Tons geht auf Schultern und Arme, gerade bei großen Keramiken wie Schüsseln. Mehrere Kilogramm Ton kneten braucht einiges an Kraft und wenn ich dann total fokussiert oder in Eile bin, vergesse ich oftmals auf's Pause machen. Deshalb versuche ich generell, nicht mehr als sechs bis sieben Stunden pro Tag zu töpfern.

Genau... da war noch was

Organisatorische Aufgaben wie das Verpacken und Versenden sind sehr zeitaufwändig für mich und machen am wenigsten Spaß. Und je mehr man versendet, desto öfter muss man sich damit herumschlagen, wenn die Post etwas verliert, etwas kaputt macht oder nicht zustellt. Aber das gehört eben auch zum Geschäft.

Ich liebe meinen Job

Aber der Beruf Keramikerin hat so viele schöne Seiten. Ich liebe es, zu töpfern und damit meine Zeit zu verbringen. Dass ich dadurch meinen Lebensunterhalt verdienen kann ist einfach ein Traum. Denn Töpfern ist so viel mehr als nur etwas herzustellen:

Töpfern entspannt, füllt meine Energietanks auf und entfernt schlechte Vibes.

Ich kann meiner eigenen Kreativität Ausdruck verleihen und Gefühlen, die tief in mir sind, in eine Form bringen und ihnen eine Gestalt geben.

Zugleich bin ich sehr zweckorientiert. Ich möchte, dass meine Werke auch eine Funktion erfüllen und im Alltag genutzt werden können. Diese Kombination aus Funktionalität und Kreativität spiegelt sich in meiner Keramik wieder und macht hoffentlich viele Kunden glücklich.

Neben dem eigentlichen Töpfern bereiten mir vor allem meine Töpferkurse sehr viel Freude und ich möchte künftig noch mehr Zeit dafür aufbringen.

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